Eine entspannte Destination Wedding, die sich über mehrere Tage und Orte in Spanien erstreckte und mit viel Haltung, Neugier und einem starken Gemeinschaftsgefühl gefeiert wurde. Im August, unter warmem Sommerlicht, fühlte sich diese Hochzeit weniger wie ein einzelnes Ereignis an, sondern vielmehr wie eine gemeinsame Reise – ruhig, unaufgeregt und ganz im Moment.
Das Paar lebt in München und entschied sich bewusst für Spanien als Treffpunkt für Familie und Freunde aus ganz Europa und Argentinien. Madrid spielte dabei eine besondere Rolle, da der Bräutigam dort studiert hatte – ein natürlicher Ausgangspunkt für das Wochenende. Der Auftakt fand bei einem Get-together auf einer Rooftop-Bar mit Blick über die Stadt statt: Musik, Drinks und Gespräche begleiteten den Sonnenuntergang über den Dächern Madrids.
Am nächsten Tag verlagerte sich die Feier aufs Land. Die Gäste wurden auf einem historischen Gut in der Sierra de Guadarrama empfangen, im Besitz von Freunden des Paares. Was dort entstand, erinnerte eher an ein kleines Festival als an ein klassisches Pre-Wedding-Event: ein großes Zelt zum Tanzen, lange Tafeln für gemeinsames Essen, historische Autos, die über das Gelände gefahren wurden, ein Heißluftballon über der Landschaft und sogar kleine Flugzeuge, die eine Flugshow am Himmel zeigten. Die Atmosphäre war lebendig, entspannt und voller Überraschungen – ein Erlebnis, das gelebt werden wollte, nicht durchgetaktet.
Der Hochzeitstag selbst führte nach Segovia. Die Trauung fand in einer traditionellen Kirche statt und verankerte den Tag in Geschichte und Ritual. Am Abend ging es in eine nahegelegene Location, wo Dinner und Feier bis tief in die Nacht und bis in die frühen Morgenstunden weitergingen. Das Styling der Hochzeit war elegant und klassisch gehalten, während die Tage davor bewusst entspannter wirkten – unterschiedliche Stimmungen, die dennoch harmonisch miteinander verbunden waren.
Was alles zusammenhielt, war das Gefühl von Abenteuer. Jeder Ort fügte der Geschichte eine neue Ebene hinzu, ohne dass je etwas auseinanderfiel. Von urbanen Dachterrassen über weite Landschaften bis hin zu historischen Straßen entwickelte sich das gesamte Wochenende zu einem geschlossenen Erlebnis – großzügig, durchdacht und zutiefst gemeinschaftlich.
Mit fotografischer und filmischer Begleitung über alle Tage hinweg entstand so eine visuelle Erzählung von Orten, Bewegung und Verbindung – eine Destination Wedding, die nicht von einer einzelnen Kulisse lebte, sondern von der Reise selbst.











































